Im Zwiegespräch

Täglich beten mit dem Wort Gottes

Sei ganz in dem, was du tust

Wenn es Zeit zum Beten ist, dann bete. Wenn es Zeit zum Arbeiten ist, dann arbeite. Wenn es Zeit zum Ausruhen ist, dann ruh dich aus. Und wenn es Zeit für die Messe ist, sei ganz bei der Messe. Wenn der Beichtvater dir einen Rat gibt, dann befolge ihn.

Das ist nicht schlecht. Es wäre schlimm, wenn wir bei der Arbeit schlafen oder den Fernseher in der Messe einschalten würden. Aber diese Unzahl von Bewegungen, die darauf ausgerichtet sind, das, was Gott will, in die Praxis umzusetzen, reicht weder aus, um glücklich, noch um heilig zu sein.

Wir müssen auch unser Herz in das hineinlegen, was wir tun, und es aus Liebe tun.

Gebt lieber als Almosen, was ihr habt; und siehe, alles ist für euch rein.

Denn wenn sich unser Herz, während wir beten, mit den Sorgen und Angelegenheiten dieser Welt beschäftigt… Wenn wir, während wir arbeiten, uns ständig danach sehnen, etwas anderes zu tun… Wenn wir, während wir in der Messe sind, immerfort auf die Uhr schauen und uns wünschen, dass die Messe endlich vorbei ist… Wenn wir unserem Beichtvater nur widerwillig gehorchen, weil wir denken, dass er uns nicht versteht… Können wir glücklich sein? Können wir heilig sein?

Schau: Wenn du Gott dienst und dabei dein Herz zurückbehältst und ihm nur das Äußere, deinen Leib und seine Bewegungen, gibst, wirst du weder Gott noch die Welt genießen. Gib Gott zuerst das Herz, und der Leib wird sich von selbst bewegen.

J. Fernando Rey Ballesteros
www.espiritualidaddigital.com
(Übersetzung aus dem Spanischen)

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