Im Zwiegespräch

Täglich beten mit dem Wort Gottes

Schätze die Gnade hoch

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Wenn jemand glaubt, dass Jesus seine Wunder nichts gekostet hätten, dann sollte er das Evangelium etwas sorgfältiger lesen. Die Schöpfung hat Gott nichts gekostet, denn seine Macht ist unendlich, und sie nimmt nicht ab, wenn er seinen Geschöpfen damit Vorteile verschafft. Die Erlösung hingegen war sehr teuer. Denn um die Welt zu erlösen, nahm das göttliche Wort die menschliche Schwäche an. Auf diesem Spielfeld gibt es nichts umsonst.

Ich will kommen und ihn heilen… Es soll dir geschehen, wie du geglaubt hast…

Und damit niemand glaubt, dass der Herr Wunder vollbrachte, indem er einfach mit den Fingern schnippte, zitiert der heilige Matthäus Jesaja:

Er hat unsere Leiden auf sich genommen und unsere Krankheiten getragen.

Damit der Diener des Hauptmanns wieder gehen konnte, mussten die Füße Jesu an ein Kreuz genagelt werden.
Damit die Blinden wieder sehen konnten, mussten die Augen Jesu durch die Dornenkrönung von Blut überströmt werden.
Damit die Stummen wieder sprechen konnten, musste Jesus in der Stille des Grabes schweigen.
Damit die Toten auferstehen konnten, musste Jesus sterben.
Und damit unsere Sünden vergeben werden konnten, musste er wie ein Sünder bestraft werden.

Schätze die Gnade hoch, die du in deiner Seele trägst. Sie hat den Herrn viel gekostet.

J. Fernando Rey Ballesteros
www.espiritualidaddigital.com
(Übersetzung aus dem Spanischen)

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