Im Zwiegespräch

Täglich beten mit dem Wort Gottes

Nicht morgen. Heute!

Genügt es, arm zu sein, um gerettet zu werden? Genügt es, hungrig zu sein, um im Himmel gesättigt zu werden? Genügt es, jetzt zu weinen, um im ewigen Leben zu lachen?

Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes. Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet gesättigt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.

Ist es nicht notwendig, Gott zu lieben, sich von der Eucharistie zu nähren und Christus als meinen Erlöser anzunehmen?

Unser Fehler liegt hier: Einerseits denken wir an das Reich Gottes als einen Ort, der jenseits des Todes liegt. Auf der anderen Seite denken wir an die Beziehung zu Christus als ein Mittel, diesen Ort zu erreichen.

Aber das Reich Gottes ist hier, in Reichweite, sofern die Hand nicht von der Erde angefüllt ist. Deshalb finden es die Armen zuerst. Die Eucharistie ist bereits das Reich Gottes, aber wer sie gesättigt empfängt, kann sie nicht genießen. Die Freude, von Christus gerettet zu sein, ist bereits ewiges Leben. Aber nur jene, die geweint haben, weil sie sich selbst verloren sahen, können lachen und sich über ihre Erlösung freuen.

Kurz gesagt, es geht nicht um morgen. Heute ist es so weit. Es sei denn, wir haben heute etwas anderes zu tun.

J. Fernando Rey Ballesteros
www.espiritualidaddigital.com
(Übersetzung aus dem Spanischen)

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