Im Zwiegespräch

Täglich beten mit dem Wort Gottes

Gesegneter Dieb

Wir können nicht vergessen, wie Johannes Paul II. mit jenem „Öffnet die Tore für Christus“ sein Pontifikat begann. In meinen jugendlichen Ohren klangen diese Worte damals wie der süße und kraftvolle Ruf eines Gottessohnes, der in mein Leben eintreten wollte.

So erklangen auch die Worte Jesu in den Ohren von Zachäus: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus bleiben.

Hast nicht auch du diese Eile beim Ruf Christi empfunden? Die Weisen dieser Welt werden dir raten, vorsichtig zu sein. Aber deine Antwort muss die des Verliebten sein, nicht die des Buchhalters. Das „Ja“ drängt.

Dann wird dir klar, warum viele angesichts dieses Rufes beschließen, die Tore nicht zu öffnen. Christus in dein Leben einzulassen, hat seine Risiken (gesegnete Risiken!). Denn wenn du demjenigen, der dir ein Klavier bringt, die Tür öffnest, wird das Klavier, wenn es in dein Haus kommt, dir gehören. Wenn Jesus jedoch das Haus betritt, ist er es, der von allem Besitz ergreift, was du hast und was du bist, und du bist es, der ihm gehört.

Gesegneter Dieb! Lass nichts unversucht, denn ich wünsche in diesem Leben nichts sehnlicher, als deine „Beute“ zu sein.

J. Fernando Rey Ballesteros
www.espiritualidaddigital.com
(Übersetzung aus dem Spanischen)

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