Im Zwiegespräch

Täglich beten mit dem Wort Gottes

Ganz im Stillen

Auch wenn der Dreikönigstag bereits vorbei ist, befinden wir uns immer noch in der Weihnachtszeit. Und wenn du dich beklagt hast, dass die Aufregung dieser Tage dich daran gehindert hat, das Gotteskind so zu betrachten, wie du es gerne getan hättest, dann nutze diese letzten Tage.

Jesus ist immer noch in Betlehem, in der Krippe in deinem Haus und in der Krippe in deiner Pfarre. Betrachte ihn mit Liebe und in Stille.

Es werden Tage kommen, da werden seine Lippen den Menschen Worte des Lebens schenken: Als er ausstieg, sah er die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange. Aber heute, in der Krippe, lehrt er die vielen Dinge – sehr viele! – ganz ohne Worte. Deshalb hören wir ihm nun mit den Augen zu.

Da liegt er, so klein und bescheiden, weil er Mitleid mit uns hat. Sein kindliches Lächeln führt uns auf Wege der Kindschaft. Seine kleinen Hände, die nach unseren greifen, führen uns in die Kindheit, denn nur ein Kind kann diesen neugeborenen Gott verstehen. Deshalb, jetzt, wo du es geschafft hast, allein und still vor der Krippe zu sein, tu ruhig ganz kindliche Dinge: singe, lache… tanze! Genieße Weihnachten.

J. Fernando Rey Ballesteros
www.espiritualidaddigital.com
(Übersetzung aus dem Spanischen)

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