Im Zwiegespräch

Täglich beten mit dem Wort Gottes

Die Netze zurücklassen

Weihnachten ist vorbei, aber nicht wie eine Wolke, an die man sich nicht mehr erinnert, wenn sie weg ist. Ein Wort ist in der Tiefe deiner Seele zurückgeblieben, ein süßer Ruf des Herrn. Die gewöhnliche Zeit des Jahreskreises, die heute beginnt, ist die Zeit, die Gott dir gibt, um auf diesen Ruf zu antworten.

Da sagte Jesus zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach. Johannes und Andreas haben dir gerade einen Hinweis gegeben, damit auch du Gott, der dich so sehr liebt, eine würdige Antwort gibst. Auch du könntest wie sie deine Netze verlassen und dem Herrn folgen.

Du verbringst so viel Zeit im Netz, dass du dich regelrecht darin verhedderst. Den ganzen Tag hängst du an deinem Handy-Bildschirm: Wenn es nicht WhatsApp ist, ist es Facebook. Wenn es nicht Facebook ist, ist es Twitter. Wenn es nicht Twitter ist, ist es Instagram… Und dabei achtest du nicht einmal auf die Person, die vor dir sitzt! Wie willst du dann auf den Herrn achten? Sogar vor dem Tabernakel lässt du dich manchmal ablenken…

Los, fang an, die Netze zu verlassen. Vergiss sie zumindest, wenn du mit jemandem anderen zusammen bist, oder wenn du betest. So kannst du Christus nachfolgen, ohne dich zu verwickeln.

J. Fernando Rey Ballesteros
www.espiritualidaddigital.com
(Übersetzung aus dem Spanischen)

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