Im Zwiegespräch

Täglich beten mit dem Wort Gottes

Die großen Horizonte

Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Nachdem sie Jesus gehört hatten, fragten die Nazarener: Woher hat er diese Weisheit und die Machttaten? Ihre Frage war von Neid und Murren erfüllt. Sie wollten die Antwort eigentlich nicht wirklich wissen. Sie wollten nur den Herrn schlecht machen.

Verwandle du diese Frage vor den Worten des Sohnes Gottes in Staunen. Du willst das Geheimnis nicht zerstören, sondern dich einfach nur in Staunen versetzen lassen.

„Woher hat er diese Weisheit und die Machttaten?“

Lass dich von den Worten des Lebens und von den von Jesus gewirkten Zeichen in Bann ziehen, wie jemand, der sich einer Klippe nähert und die Weite des Horizonts und die Kraft der Wellen betrachtet, ohne darüber hinwegschreiten zu können. Wirf deinen Blick auf die Unermesslichkeit, die sich im Leben des Herrn eröffnet, und betrachte sie still. Und schon bist du in der Kontemplation. Dein Blick durchdringt die leuchtende Dunkelheit des Himmels, obwohl du dich nicht traust zu sprechen.

Denn diese Worte und diese Zeichen kommen von oben, vom Himmel. Und vor diesem Abgrund ist es besser zu schweigen, als zu fragen; besser zu beten, als zu murren; besser zu betrachten, als zu sprechen.

Wie vielen Menschen, die gerne auf die Gipfel der Berge steigen, um dort großartige Landschaften zu betrachten, möchte ich ans Herz legen, das Leben Christi zu betrachten.

J. Fernando Rey Ballesteros
www.espiritualidaddigital.com
(Übersetzung aus dem Spanischen)

Weitere Beiträge

Menü schließen