Im Zwiegespräch

Täglich beten mit dem Wort Gottes

Die Ehre der Kleinen

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Julius Cäsar, Karl I., Philipp II., Napoleon Bonaparte… Sie alle haben Imperien aufgebaut, und man kann sich in Europa kaum bewegen, ohne auf ihre Fußspuren zu stoßen. Die Erinnerung an sie in der Geschichte ist der Höhepunkt des Glanzes, den sie im Leben gesehen haben.

Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Großen ihre Vollmacht gegen sie gebrauchen. Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein.

Keiner von ihnen hat nach seinem Tod so viele Menschen bewegt wie Jakobus. Es sind keine Massen von Touristen, sondern Scharen von Pilgern. Der Jakobsweg ist einer der wichtigsten Achsen Europas.

Das Erstaunliche daran ist, dass wir nicht von einem „großen Mann“ sprechen, sondern von einem Besiegten. Nach der Auferstehung des Herrn reiste er nach Spanien, kostete die Galle des Versagens (versüßt durch die mütterliche Liebe der Jungfrau von Pilar) und starb bei seiner Rückkehr nach Jerusalem den Märtyrertod.

Wie groß ist die Heiligkeit! Damit niemand entmutigt wird, ist das Versagen des Heiligen Gottes Triumph. Und die Schmach, die der Heilige erlitten hat, ist die Herrlichkeit seines Herrn und Speise für Millionen von Seelen. Es ist klar, dass es keine Sieger in der Kirche braucht. Es braucht verliebte Seelen, die fähig sind, zu dienen und das Leben hinzugeben.

J. Fernando Rey Ballesteros
www.espiritualidaddigital.com
(Übersetzung aus dem Spanischen)

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