Im Zwiegespräch

Täglich beten mit dem Wort Gottes

Das Flugzeug deines Herzens

Ein Paradoxon ist eine Aussage, die in sich selbst widersprüchlich oder absurd scheint, aber in Wirklichkeit eine Wahrheit ausdrückt. Jesus erklärt, dass diejenigen, die sich um ihr Glück sorgen, es verlieren werden. Wenn du das Leben genießen willst, musst du leiden; wenn du gewinnen willst, musst du verlieren; wenn du leben willst, musst du sterben. Nur wer sich selbst anderen Menschen hingibt, kann sein Leben wirklich behalten; nur wer seine Freiheit nützt, um Gott zu dienen, wird wirklich frei.

Der Mensch sehnt sich nach Glück. Gott hat uns so geschaffen, dass
nur die Liebe uns glücklich machen kann. Einige Leute vergessen das und versuchen, ihr Glück auf viele verschiedene Arten zu finden: Geld, Vergnügen, Rache, Hass, Drogen … All diese Alternativen haben eines gemeinsam: Sie füllen das menschliche Herz niemals aus. Man kann das Herz des Menschen nicht täuschen. So wie ein Flugzeug nur mit Treibstoff fliegt und nicht mit Milch betrieben werden kann, so kann das menschliche Herz nur mit Liebe in Gang gesetzt werden, denn nichts anderes kann es zum Fliegen bringen. Heilige waren schon immer die glücklichsten Menschen der Welt, denn sie haben verstanden, wie man Gott und die anderen über alles liebt. Viele Menschen verstehen immer noch nicht, wie die hl. Teresa von Kalkutta, die ihr Leben lang den Armen in den Slums dieser Stadt gedient und viele geistliche Schwierigkeiten erlebt hat, glücklicher sein konnte als alle reichen Männer der Welt zusammen.

Ein Mann ging in seinem Traum zur Hölle und fand viele unglückliche Menschen dort, die versuchten, ihr Essen mit sehr langen Löffeln zu essen. Die Löffel waren so lange, dass sie es nicht schafften, damit zu essen, und so hungerten sie vor einem reich gedeckten Tisch. Dann besuchte er den Himmel und sah genau die gleiche Szene, mit einer Ausnahme: Alle Menschen, die er sah, strahlten vor Freude, weil jeder den langen Löffel benutzte, um die Person gegenüber zu füttern. Die liebevolle Sorge um das Wohlergehen der anderen hatte zur Folge, dass alle genährt und satt wurden. Indem man alles gab, erhielt jeder das, was er wollte.

Maria, Königin aller Heiligen, hilf mir, mich daran zu erinnern, dass ich nur dann alles bekommen werde, wenn ich alles gebe, und dass ich nur dann vollkommen glücklich sein kann, wenn ich mich selbst ganz hingebe.

George Boronat
ipraywiththegospel.org
(übersetzt aus dem Englischen)

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